Workshops

Die Zukunft der Demokratie — was bedeutet das konkret? In den Workshops der Konferenz stellen Expert:innen aus NGOs, Politik und Wissenschaft ihre Einschätzungen und Forderungen vor — zur Zukunft der Beteiligung, der Transparenz und des Protestes. 

Zukunft der Information (WS 1, 15:00 - 15:45 Uhr)

Wer mitentscheiden will, muss wissen, was Sache ist. Wie kann eine Informationspolitik des Staates 2030 aussehen, die Menschen dazu ermächtigt, teilzuhaben? Wie kann sie die Demokratie besser machen?

Mit Arne Semsrott

Arne Semsrott ist Projektleiter für FragDenStaat bei der Open Knowledge Foundation Deutschland. Er ist Mitinitiator der Initiative OpenSCHUFA und seit Oktober 2018 im Vorstand von LobbyControl. Darüber hinaus ist Semsrott Autor bei netzpolitik.org und Vertrauensperson beim Volksentscheid Transparenz, eine Initiative, die per Volksbegehren ein Transparenzgesetz für Berlin einführen wi

Zukunft des Protests (WS 2, 16:00 - 16:45 Uhr)

Auf eine Demo gehen hat wieder Konjunktur. Klimastreiks, Widerstand gegen unsoziale Freihandelsabkommen oder auch das Werben für ein geeintes Europa haben in den letzten Jahren unzählige Menschen auf die Straße gehen lassen. Die gute alte Latschdemo ist alles andere als tot - aber Organisationen wie Campact oder FFF gelingt es, Online- und Offline-Protest wie nie zuvor zu verbinden und dem Protest damit eine völlig neue Reichweite und Geschwindigkeit zu geben. In diesem Workshop sprechen wir darüber, wie sich Protest in unserer Zeit organisiert, was sich in den letzten Jahren geändert hat und was in Zukunft zu erwarten ist.

Mit Christoph Bautz und Kira Geadah

Christoph Bautz ist geschäftsführender Vorstand von Campact. Christoph ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler, hat attac mit aufgebaut und die Bewegungsstiftung mitgegründet. Christoph war in den letzten Jahren maßgeblich an der Organisation mehrer Demonstrationen mit hunderttausenden Teilnehmer:innen beteiligt, die deutschlandweit für Aufsehen gesorgt haben.

 

 

Kira Geadah ist derzeit Abiturientin und initiierte im Herbst 2018 Fridays for Future Deutschland mit, indem sie in Frankfurt/M. den ersten und viele weitere Klimastreiks organisierte. Sie nimmt teil an Podien, hält Vorträge und vertritt die Bewegung in der Presse und in der Öffentlichkeit.

Zukunft der Beteiligung I (WS 3, 17:00 - 17:45 Uhr)

Wie soll Beteiligung in Zukunft aussehen? Politiker:innen und Bürger:innen driften auseinander, die Gesellschaft zerfällt in Filterblasen und seit Corona reden eh alle nur noch über digitale Demokratie. In diesem Workshop schauen wir uns an, warum es mehr Beteiligung braucht und wie diese aussehen muss, damit wirklich alle mitreden. Geloste Bürger:innenräte sind eine von vielen Antworten.

Mit Katharina Liesenberg

Katharina Liesenberg, 27, Mitgründerin von mehr als wählen e. V. und Demokratie Innovation e. V., organisiert Bürger:innenräte auf kommunaler und nationaler Ebene und setzt sich für mehr Mitsprache marginalisierter Gruppen ein. Sie forscht zu Politischer Theorie zum Thema Ungleichheit und Demokratie.

Zukunft der Beteiligung II (WS 4, 17:00 - 17:45 Uhr)

Eine “wir-tuelle” Demokratie!  

Auch wenn wir uns nicht treffen dürfen: Gerade jetzt braucht es Räume, in denen wir überlegen, uns austauschen und entscheiden können, wie wir weiter zusammen leben wollen. Das geht gerade nur digital. Aber eine “wir-tuelle” Demokratie und echte digitale Bürgerbeteiligung ist in Deutschland noch in weiter Ferne. Das müsste nicht sein und soll sich zukünftig ändern! Die Open-Source Demokratie-Software Consul ist die Lösung für viele Probleme, und wird weltweit schon in über 100 Städten eingesetzt (darunter: Madrid, Paris, New York, Buenos Aires). 

Wie zeigen Euch, wie sie funktioniert und wie ihr mithelfen könnt sie auch in Deutschland zu verbreiten. 

Mit Anselm Renn und Simon Strohmenger

Anselm Renn ist Politik- und Kommunikationswissenschaftler und Pressesprecher bei Mehr Demokratie e.V. Seit zwei Jahren betreut er zusammen mit Simon Strohmenger das Consul-Projekt zu digitaler Partizipation in Deutschland.

 

Simon Strohmenger leitet das Projekt Consul zu digitaler Bürgerbeteiligung bei Mehr Demokratie e.V. und ist eine der Ansprechpersonen für Consul in Deutschland. Zudem ist er Pressesprecher des Mehr Demokratie Landesverbandes Bayern.  

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