Diese Workshops stehen zur Auswahl

Jede:r konnte in den letzten Wochen für unsere Open Space Phase einen Workshop zu ihren oder seinen persönlichen Demokratieplänen einbringen und damit die Konferenz bereichern! In der Open Space - Phase könnt Ihr zwischen 25 spannenden Workshops auswählen. Es haben sich spontan wirklich viele großartige Referent:innen gemeldet! Vom Europaabgeordneten bis zur Stadträtin - vom Wissenschaftler bis zur Praktikerin ist alles vertreten. Sie alle verbindet, dass sie frischen Wind in unsere Demokratie bringen wollen. Seid dabei!

1. Konferenz zur Zukunft Europas

Referent:in: Daniel Freund, Mitglied des Europäischen Parlaments

Beschreibung: Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versprach einen Push for European Democracy und eine Konferenz bei der die Bürger sagen können, wie sie sich die Europäische Demokratie besser vorstellen, die sogar zu Vertragsänderungen führen kann. Welche Demokratie-Reform ist machbar und die wichtigste: transnationale Listen, echte Spitzenkandidaten der Parteien für die Kommissionspräsidentschaft, eine kleinere Kommission, verbindliche Lobbytransparenz?

2. Volksabstimmungen im internationalen Vergleich - Lehren für die Zukunft der (direkten) Demokratie

Referent:in: Frank Rehmet, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Mehr Demokratie e.V. und Mitautor von “Volksabstimmungen in Europa - Regelungen und Praxis im internationalen Vergleich”

Beschreibung: Was kann man lernen aus den Erfahrungen von Volksabstimmungen in verschiedenen Staaten (Schweiz, Irland, Italien, …)? Welche Regelungen haben sich bewährt, welche nicht?

3. Junge Menschen stärker in Demokratiethemen und politische Prozesse involvieren

Referent:in: Susanna Maier, Start Up Voterookie

Beschreibung: In unserem Workshop wollen wir interaktiv Lösungen erarbeiten, welche Mittel junge Menschen stärker in Demokratie-Themen und politische Prozesse involvieren können. Wir möchten auch Best Practice Beispiele vorstellen.

4. DEINE Demokratie von morgen - persönliche Werte in der Demokratie der Zukunft

Referent:in: Dr. Josef Merk, psychologische Beratung 

Beschreibung: In dem Workshop bekommen die Teilnehmenden die Chance, sich mit ihren eigenen Werten zu beschäftigen. Sie erkunden, welche Werte für sie persönlich wichtig sind und entwickeln daraus eine Vision der Demokratie von morgen.

5. Krisenräte etablieren

Referent:in: Dr. Raban Daniel Fuhrmann, Direktor Akademie Lernende Demokratie

Beschreibung: Weitreichende Entscheidungen werden gerade laufend getroffen - doch wie klug und nachhaltig? In Krisenräten beraten Bürger Entscheider laufend und schnell - genau das brauchen wir für jetzt und erst recht für danach.

6. Politik und Verwaltung: neues (Selbst-)Verständnis für gute Bürgerbeteiligung entwickeln

Referent:in: Jacob Birkenhäger, IFOK GmbH

Beschreibung: Überall sprießen Bürgerräte und zufallsbasierte Bürgerbeteiligung aus dem Boden; die Verfahren und Methoden sind erprobt. In einem Workshop wollen wir uns damit beschäftigen, wie sich Politik und Verwaltung, in Parteien, Parlamenten, Ministerien und Behörden, aufstellen müssen, um zufallsbasierte Bürgerbeteiligung für alle Beteiligten zum Erfolg zu machen – auch und gerade die Politik.

7. Bürger für Klima und Umwelt - aber bitte wirksam

Referent:in: Heiko Erhardt, Extinction Rebellion

Beschreibung: Bürger:innenversammlungen erscheinen als geeignetes Mittel, um gemeinwohlorientierte Ansätze zur Klima- und Umweltpolitik zu erarbeiten - frei von Lobbyinteressen und Fraktionszwang. Wie können wir gewährleisten, dass die Empfehlungen der Bürger:versammlung im politischen Prozess unverfälscht und zeitnah umgesetzt werden?

8. Liquid Democracy ausprobieren

Referent:in: Daniel Wittig, Fundraiser bei Mehr Demokratie

Beschreibung: Seit einiger Zeit bewegt mich als eine mögliche Demokratie der Zukunft die „Liquid Democracy“ und ich würde sie gern ausprobieren - weil sie sowohl mein Bedürfnis nach Effizienz und Arbeitsteilung, als auch nach Basisdemokratie und Selbstbestimmung zu erfüllen verspricht. Wer möchte sich darüber austauschen, was die nächsten Schritte sein könnten, um sie durch Versuch und Irrtum in der Praxis kennenzulernen und ggf. weiterzuentwickeln - und zwar in einer genügend großen Gruppe (Verein, Partei, Unternehmen), in der sie das verbindliche Entscheidungsinstrument darstellt?

9. Zukunft der Kommunalpolitik

Referent:in: Silvia Hable, Stadträtin Witzenhausen

Beschreibung: Die Arena der Kommunalpolitik ist genau der Ort, den wir genauer unter die Lupe nehmen sollten, wenn wir direktdemokratische Veränderungen erzielen wollen. Hier gilt es auch letztlich, die Weichen zu stellen für konkreten Klimaschutz, für Kultur, Bildung und Teilhabe von unten.

10. Digitale Demo - Was tun, wenn wir nicht auf die Straße können?

Referent:in: Meike Hartwig und Sebastian Schütz, Campaigner:innen bei Change.org

Beschreibung: Ausgangssperren und die Einschränkung der Versammlungsfreiheit stellen herkömmlichen Protest in Coronazeiten vor eine Herausforderung. Wir zeigen euch anhand einer konkreten Aktion, wie ihr mit überschaubarem Aufwand, Kreativität und Vernetzung eure Stimmen online sichtbar macht – und eure Forderungen lautstark in die Twittertrends und die Aufmerksamkeit der Politik bringt!

11. Hannah Arendts Theorie der Pluralität der Menschen

Referent:in: Moritz Rehfeld, Philosoph

Beschreibung: Hannah Arendts Theorie der Pluralität der Menschen und die darauf aufbauende Konzeptionen von Arbeit, Herstellen und Handeln in ihrer Vita activa. Die arendtsche These wäre, dass gemeinsames Miteinander im Wesen des Menschen liegt und gerade in Bezug auf diese Konzeptionen Demokratie gerade gefunden werden kann, wenn wir sprechend, planend und handelnd aufeinander zugehen. So können auch utopische Vorstellungen Realität werden.

12. Demokratie auf unterster Ebene im öffentlichen Raum - im Kiez - im Viertel

Referent:in: Fiete Rohde, KIEZconnect & Dr. Dirk von Schneidemesser, Changing Cities

Beschreibung: Was braucht es für eine gelingende Demokratie im Viertel am konkreten Beispiel der temporären Spielstraßen und Plätze in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg. Die Ergebnisse des Workshops werden im Anschluss direkt in den laufenden Prozess der temporären Spielstraßen eingepflegt und umgesetzt.

13. RegioBGE - bewusst glokal einkaufen. Digitales bedingungsloses Grundeinkommen für zertifizierte Einkäufe und ein gutes Leben

Referent:in: Markus Möller, Landesvorstand Mehr Demokratie e.V. Hessen

Beschreibung: Jede*r Einwohner*in erhält monatlich bedingungslos 200 „RegioBGE (oder anderer Name, wie z.B. Bürgerblüte)“ auf sein Bürgerkonto & kann per APP darüber verfügen. Als eine Art Regionalwährung ausgelegt, soll besonders die regionale Wirtschaft angekurbelt werden und sich der Leerstand in Städten verringern, aber man kann es prinzipiell überall einlösen, allerdings nur für zertifizierte ethisch-ökologische Produkte und Dienstleistungen die über eine hohe Qualität sozialer Standards verfügen.

14. Grundeinkommen hat das Potential, die Gesellschaft umfassend zu verändern

Referent:in: Bernd Kirchhof

Beschreibung: Jetzt, in der Virus-Krise, kann das Grundeinkommen helfen gegen die existentielle Bedrohung vieler Familien. Aber auf Dauer wird das wohl überlegte und ausführlich diskutierte Grundeinkommen die Gesellschaft grundlegend beeinflussen.

15. System change statt mehr Entwicklungshilfe

Referent:in: Katrin Pütz, (B)energy GmbH

Beschreibung: Entwicklungshilfe beraubt die Menschen eines ganzen Kontinents ihrer Würde und Eigenverantwortung für ihre Entwicklung zum vorrangigen Nutzen des Westens. Wie es nicht nur besser gehen könnte, sondern was wir alle dazu beitragen können, das wird an praktischen Beispielen aufgezeigt und zum Mitmachen angeregt.

 

16. Kunst, Direkte Demokratie und Ich-Gegenwärtigkeit

Referent:in: Michael von der Lohe, OMNIBUS für direkte Demokratie

Beschreibung: Ich möchte beschreiben, warum in der Kunst, im künstlerischen Prozess, der Schlüssel zur Zukunftsgestaltung liegt.

17. Bürgerbeteiligung über Onlineabstimmungen

Referent:in: Alexander Schulz, Redner und Autor bei “Demokratie im 21. Jahrhundert”

Beschreibung: Trotz vieler Bemühungen gibt es bis heute keine große politische Abstimmungsplattform für alle politischen Themen in Deutschland. Wie könnte eine neue politische Abstimmungsplattform im Internet aussehen?

18. Warum spricht Zivilgesellschaft nicht mit einer Stimme?

Referent:in: Robert Salzmann, Stiftungsmanager Deutsches Stiftungszentrum

Beschreibung: Organisationen der Zivilgesellschaft setzen sich vielfältig für Demokratieförderung ein. Doch warum schließen sich diese nicht zu einer wirklich kritischen Masse zusammen, um Ressourcen zu bündeln, gesellschaftspolitische Herausforderungen systemisch und nachhaltig zu verändern, Politik öffentlichkeitswirksam und mit einer Stimme auf Versäumnisse aufmerksam zu machen und Mehrheiten zu mobilisieren?

19. Die Seele der Demokratie entwickeln

Referent:in: Inge Ankenbauer-Wild

Beschreibung: Wir gehen der Frage nach „Was liegt Euch für eine Demokratie der Zukunft besonders am Herzen?“ Wir sammeln Ideen und werten sie anschließend gemeinsam aus mit einer neuartigen Methode (Systemisches Konsensieren), die selbst schon ein Beitrag ist für eine kooperative Demokratie der Zukunft.

20. Die EU braucht eine Verfassung

Referent:in: Javier Giner

Beschreibung: Europa neu denken und gestalten, Neubegründung der EU: Daher braucht die Europäische Union eine von den Bürgern angenommene Verfassung.

21. Welche Werte und Kompetenzen wünschen wir uns von zukünftigen Führungskräften für die Demokratie von morgen?

Referent:in: John McNamara

Beschreibung: Wir schaffen unsere Gesellschaft jeden Tag, tatsächlich schaffen wir die Gesellschaft von morgen, wenn auch unbewusst. Warum tun wir das nicht bewusst?

22. Wurzeln für die Demokratie der Zukunft: Bottom-up Subsidiarität

Referent:in: Harris Tiddens

Beschreibung: Die Demokratie der Zukunft soll mit den entsprechenden Kompetenzen dort ihre Wurzeln haben wo die Einwohner*innen Erfahrungsexperte sind, in den ländlichen Gemeinden, Kleinstädten und Stadtteilen, jene noch überschaubare Einheiten mit nicht mehr als 20.000 Einwohner*innen. Zwischen diesen Basiseinheiten soll ein lernenden sportlichen Wettbewerb der Vielfalt und Kreativität stimuliert werden mit den 17 Sustainability Development Goals(SDG’s) der Vereinten Nationen als erster Maßstab.

23. Die verbundene Zivilgesellschaft

Referent:in: Michael Berger

Beschreibung: Ich sehe die Zukunft der Gesellschaften und der Demokratie in einer Bevölkerung die sich freundschaftlich verbunden fühlt. Wenngleich jeder individuelle Vorstellungen hat, sind wir letztlich eine Einheit und ermöglichen gemeinsam den Aufbau und Fortbestand einer ausgeglichenen und gerechten Welt.

24. Gesellschaft gemeinsam gestalten – BürgerXperts krempeln die Ärmel hoch

Referent:in: Daniela Kauffmann, HumanITy Team aus dem #wirvsvirus Hackathon

Beschreibung: Wir sind eine Gruppe aus dem #wirvsvirus Hackathon der Bundesregierung. In unserer Vision sind die Helden der Gesellschaft klar benannt: BürgerXperts.

  • Aktive Teilhabe der gesamten Bevölkerung bei Entscheidungen verbindet die wichtige Akzeptanz mit einem breiten Vertrauen. 
  • Aktive Teilhabe lässt uns durch unsere Diversität und kollektive Intelligenz auch komplexe Aufgaben bewältigen. 

Mit unserer digitalen Unterstützung werden dazu Bürger zu BürgerXperts. Der faktenbasierte strukturierte Perspektivwechsel in den digitalen Diskursräumen hilft Synergien fokussiert sichtbar zu machen. Dadurch entsteht eine solide vernetzte Wertegemeinschaft. Personen, Organisationen, Politik und Unternehmen arbeiten auf Augenhöhe an einer gemeinsamen Demokratie der Zukunft! 
Kommt mit auf diese Reise!

25. Politische Wahlberechtigung

Referent:in: Günther van de Lücht

Beschreibung: Das aktive politische Wahlrecht soll nur der/die haben, der/die Interesse daran aktiv bekundet und eine hinreichende Befähigung erworben hat. Das Wahlrecht als Analogon zum Recht am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen: Jeder darf wenn er will und einen Führerschein hat.

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